An wen richtet sie sich ?

Die Tanz- und Bewegungstherapie wird in der Psychopathologie mit Erwachsenen verwendet: bei emotionellen Störungen (Depression, Borderline), Suchtkrankheiten, mentalen Krankheiten, Schizophrenie und anderen psychotischen und Persönlichkeitsstörungen.

Tanz- und Bewegungstherapeuten arbeiten auch mit Menschen, die Traumen erlitten haben wie z. B. bei physischem, sexuellem oder emotionellem Missbrauch oder mit Menschen, die an einem verzerrten Körperbild leiden (z. B. bei Essstörungen: Bulimie oder Anorexie).

Die Tanz- und Bewegungstherapie wird in der Psychopathologie mit Kindern und Jugendlichen verwendet: mit hyperaktiven, aggressiven, introvertierten oder distrahierten Kindern und Jugendlichen, die sich nicht nur durch verbale sondern auch über andere Wege ausdrücken wollen. Ebenso arbeiten Tanz- und Bewegungstherapeuten mit Kindern und Jugendlichen mit Entwicklungsverzögerungen, Autismus, Lernschwierigkeiten etc.

Die Tanz- und Bewegungstherapie wird auch als präventives Mittel verwendet und richtet sich an alle, die den Bewegungsausdruck zunutze machen wollen, um sich mit einem persönlichen Wachstums- und Integrationsprozess zu konfrontieren.

Tanz- und Bewegungstherapie fördert die Erweiterung und Potenzierung der Selbsterfahrung und der persönlichen Entwicklung.